Marketing-Lexikon II

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 das Lexikon eignet sich ideal als Stichwortverzeichnis zu den begehrten Zusammenfassungen von
 Walter Krienbühl
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A - G           H - M                N - R               S - Z
                                 H IJ K L M

H    
     
Halbwertzeit  allg Zeitpunkt im Ablauf der Reaktionen auf eine Aussendung. Der Halbwertzeitpunkt liegt zum Beispiel in der Regel ein bis zwei Tage nach Erreichen des höchsten Tageseingangs an Bestellungen. Die Halbwertzeit erlaubt ein annähernd genaues Vorausbestimmen des Gesamtergebnisses, indem man es verdoppelt
hand tabulation allg Auswertung von Hand (nicht EDV)
Handelsmarke MS Haus- Eigenmarke
Handelsvertreter VP Krienbühl Seite 3 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Hausierer VP Krienbühl Seite 4 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Headline  allg Titel, Überschrift
Herstellermarke MS Mono- Dach- Multi- Sortimentsmarkenstrategie
High-involvement-products MS Produkte, bei denen die Verbraucher beim Kauf viel Zeit und Mühe aufwenden, weil sie die richtige Wahl treffen möchten. Sie vergleichen Preise, Serviceleistungen etc. bei versch. Anbietern. Die Verbraucher nehmen diesen Aufwand bei Produkten in Kauf, die entweder mit hohen Anschaffungskosten verbunden sind oder eine hohe Image- bzw. Prestigebedeutung haben. Bsp. Autos, Möbel, Reisen. Gegenteil: low-involvement-products
Historydaten  allg Über längere Zeit erfasste Informationen zum Informations- und Kaufverhalten eines Kunden
Hit Internet Als Hit bezeichnet man den Zugriff des Browsers auf ein einzelnes  Element im WWW. Da neben den HTML-Daten auch andere Elemente Hits erzeugen (Grafiken), bietet diese Zahl keine verlässlichen Angaben über über die Anzahl Kontakte einer Web-Site
Homepage Internet Als Homepage bezeichnet man die erste Seite einer Web-Site. Sie ist sowohl Einstigspunkt als auch Navigationshilfe für den weiteren Besuch der Seiteninhalte.
HTML Internet HTML ist die Abkürzung für "Hyper Text Markup Language". Sie ist die Seitenbeschreibungssprache für Web-Sites. Durch die HTML-Befehle kann das Layout von Textseiten erstellt werden (Schriftart, -grösse, und
HTTP Internet HTTP steht für "Hyper Text Transfer Protocol". Es ist ein standardisiertes Protokoll für die Uebertragung von WWW- , also HTML-Seiten.
Hygienefaktoren MF Zu- Unzurfriedenheit mit: Entlöhung, Aufgaben, Vorwärtskommen, Vorgesetzter. Bei Zufriedenheit = Motivatoren, Unzufriedenheit = Demotivatoren
Hyperlink Internet Ein Hyperlink ist eine hervorgehobene Text- oder Bildstelle auf einer Web-Site, von der aus man durch Anklicken auf eine andere Web-Site gelangt (surfen).
     
I/J    
     
identification allg Identifikation
IGP MS I'indication geographique protege, für geschützte geographische Bezeichnung GGA
IHA-Haushaltpanel MS kontinuierliche Studie, welche die Einkäufe von Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs (ca. 150 Warengruppen), bei ca. 2’250 Privathaushaltungen, mittels eines Tagebuches laufend überprüft. Zudem werden quantitative Daten, grösstenteils durch Vollerhebungen, beim Detailhandel erhoben. Damit lässt diese Methode auch Spezialuntersuchungen zu, im Hinblick auf Wiederkauf, Markentreue, Markenwechsel, Verbrauchsintensität, Substitution etc.
Image  allg „Das Bild im Kopf“. zB die Vorstellung, die eine Zielperson von einer Firma hat
Image  allg Image, Vorstellung
impact tests allg Inseraten-Test (Aufmerksamkeit)
Impact-Test MS Die allgemeine Wirkung eines Werbemittels wird ermittelt
Importeur VP Krienbühl Seite 3 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
In home Test MS Das Produkt wird von der Testperson zuhause ausprobiert und meistens mittels eines strukturierten Fragebogens beurteilt
Incentive  allg Attraktiver Anreiz, der Zielpersonen zu einer gewünschten Verhaltensweise motivieren soll. Im Kontext des DM auch als Angebotsverstärker zu verstehen
Index MS Indexzahlen sind immer Mittelwerte aus Masszahlen. Wir unterscheiden zwischen ungewogenen (ungewogenes arithmetisches Mittel) und gewogenen (Einzelwerte werden nach ihrer Bedeutung gewichtet) Indizes
indirekter Absatzweg MS zur Erledigung gewisser Marketingaufgaben werden Handelskanäle eingeschaltet
industrial goods allg Produktionsgüter
informal interview allg Freies Gespräch
Informale Gruppe MS Inoffiziell, Struktur weicht vom Organisationsplan ab. Können innerhalb der Unternehmung positive oder negative Wirkung erzielen (pos. Team, neg. Clique), gemeinsame Interessen (zB Sport, Hobby, Sympathie, soz. Herkunft)
Innovation MS Krienbühl Seite 13 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Innovationsprozesse MS Brainstorming, Synektik, Methode 635, Delphi Verfahren, morphologische Methode
Instanz MS Führungsstelle mit Entscheidungs- und Weisungsbefugnis für einen bestimmten Verantw.-Bereich, zB Verwaltungsrat, Geschäftsleiter, Abteilungsleiter, Betriebs- und Ressortleiter etc.
Institutionale Organisation Org Krienbühl Seite 3 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Instrumentale Organisation Org Krienbühl Seite 3 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
interene Beeinflusser MS gehören der gleichen Unternehmung, Familie oder sonstigen Institutionen an wie der Käufer und greifen beeinflussend in den Kaufentscheidungsprozess ein. Spielen eine Rolle sowohl bei den Produktverwendern als auch auf der Ebene des Handels
Interessenten-Gewinnung  allg Werbeziel der ersten Stufe einer zwei- oder mehrstufigen Kontaktkampagne. Bei einem grossen Kreis (Gesamtmarkt) werden mit aufwendigen Mitteln Reaktionen bewirkt, die in dieser Phase noch keinen Kaufentschluss erfordern (Informations- oder Probeangebote). Die so gewonnenen Interessenten erhalten ein Kaufangebot mit dem Ziel, die Inteessenten zum Kunden zu machen
Intermediavergleich MS Vergleich mit anderen Medienträgern (Radio, TV, Plakat, Zeitschriften, Zeitungen)
Internet Internet Das Internet ist eine weltweite Verbindung von Computernetzen. Es exi-stiert keine zentrale Organisation. Lediglich in einem Protokoll wurde bestimmt, wie die Rechner miteinander kommunizieren.
Intramediavergleich MS Vergleich zwischen verschiedenen Titeln innerhalb der Werbeträgern (Tagi, NZZ, Blick, 20 Minuten etc.)
Intranet Internet Das Intranet ist ein Firmeninternes Netzwerk, das technisch genau gleich aufgebaut ist wie das Internet, auf das aber nur von innerhalb der Firma zugegriffen werden kann.
Introvertierter Typus (Typologien nach Jung) MF in sich gekehrt, eher Denker, einsam
IP Internet IP ist die Abkürzung für "Internet Protocol". Es ist ein standardiesiertes Protokoll zur Kommunikation der im Internet verbundenen Rechner. Jeder Rechner erhält eine IP-Adresse, durch die er eindeutig identifizierbar ist.
JAVA Internet JAVA ist eine Programmiersprache, die u.a. die Gestaltung animierter Web-Sites oder Banner erlaubt.
Joint Venture MS ist eine Form der kooperativen Zusammenarbeit aufgrund von Kapitalbeteiligungen oder vertraglichen Bindungen der Partner, ohne dass die Unternehmen ihre Unabhängigkeit verlieren. Joint-Venture werden in vielen Fällen von zwei oder mehreren Unternehmen eingegangen, um gemeinsam einen Markt zu erschliessen. Dies gilt speziell für Märkte mit grossen Wachstumschancen und/oder grossen Risiken. Beim Joint Venture handelt es sich um eher längerfristige Engagements
JPEG Internet JPEG steht für "Joint Photographic Expert Group". Neben dem GIF-Format ist es das wichtigste Format zum speicherplatzoptimierten sichern von Bilddateien (Grafiken).
     
K    
     
Käufermarkt MS ein Markt, in dem viele Anbieter um die Gunst des Käufers werben müssen, der Käufer also die stärkere Stellung hat, weil er zwischen den Anbietern auswählen kann
Käuferpenetration MS Wieviele (kumulierte) Käufer haben wir im Laufe eines bestimmten Zeitraumes erreicht (= weitester Käuferkreis) ?
Käuferwanderung MS von welchen Marken kommen neue Käufer zu unserem Produkt bzw. wohin wandern sie ab ?
Kaufkraftklassen MS KKK1=Wohlhabene / KKK2=oberer Mittelstand / KKK3=unterer Mittelstand / KKK4=Minderbemittelte
Kaufmänischer Typus (Berufstypologien) MF rechnend, berechnend, Kosten/Nutzen Denken
Keyword Internet Ein Keyword ist wörtlich ein Schlüsselwort, mithilfe dessen User auf einer Suchmaschine bestimmte Dokumente im Internet ausfindig machen können. Werbetechnisch ermöglicht Keyword-Targeting die Schaltung eines bestimmten Banners in Verknüpfung mit bestimmten vom User eingegebenen Keywords
KISS  allg „keep it simple and stupid“. Praktischer Leitsatz zum Schreiben von wirksamen Werbetexten 
Kognitiver Bereich MF Krienbühl Seite 51 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Kommissionär VP Krienbühl Seite 3 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Kommunikationsziele MS Förderung des Bekanntheitsgrades, Uebermittlung des Wissens um einen bestimmten Tatbestand, Aufbau und Sicherung des Firmen- bzw. Produktimages sind Kommunikationsziele
Kompetenz MS Erlaubnis, Befugnis etwas zu entscheiden (das Recht zu handeln)
Komplementär-Güter MS Güter, die aus verwendungstechnischen Gründen gemeinsam nachgefragt werden. Das Gegenteil sind Substitutionsgüter
Komplementärmarkt MS Zubehörmarkt für mein Produkt
Konfferenzstruktur / Sitzungsstrukur MF Vorbereitung (Thema, Teilnehmer, Raum, Hilfsmittel, Einladung, Aktenstudium)  Durchführung (Eröffnung:Begrüssung, Zielsetzung, Abgrenzung, Gliederung. Hauptteil: Information, Diskussion, Anträge, Entscheide, Beschlüsse. Schluss:Zusammenfassung, Aufträge verteilen, Dank/Verabschiedung) Nachbearbeitung (Beurteilung, Protokoll, Auftragserledigung, Feedback)
Kongruenzprinzip Org Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung müssen einander genau entsprechen
Kongruenzprinzip MS Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung müssen einander genau entsprechen ! Sie bilden eine Einheit
Konkurrenz MS do. Polygol
Konkurrenzstrategie MS Profilierung-, Me-too-, Agressive Preisstrategie
Konkurrenzstrategie MS Die Einsatzrichtung des Marketing-Mix zielt primär darauf ab, durch aggressive Preisstrategie, me-too-Strategie oder Profilierungsstrategie den Konkurrenten Marktanteile abzunehmen
Kontrolladressen  allg Mit kleinen Änderungen an den Adressen von Vertrauenspersonen, deren Anschriften Sie in Ihre Adressenliste einbauen, erkennen Sie sofort Missbrauch und Mehrfachverwendung. Voraussetzung ist jedoch, dass diese Erkennungsmerkmale die Postzustellung nicht beeinträchtigen. Wichtig ist ferner, diese Änderungen so deutlich zu gestalten, dass sofort klar erkennbar ist, dass es sich hier um Kontrolladressen handelt. Weiter muss berücksichtigt werden, dass bei einem eventuellen Adressenabgleich die Kontrolladressen nicht ausgeschieden oder als solche erkannt werden. Ebenfalls wichtig: die Kontrolladressen sollen möglichst gleichmässig im gesamten Kundengebiet verstreut werden
Kooperativer Führungsstil MF Krienbühl Seite 12 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Korrelationsanalyse MS Mit der Korrelationsanalyse soll der Zusammenhang zweier Faktoren nachgewiesen werden, wie weit zwischen diesen beiden Faktoren Zusammenhänge bestehen. So besteht zum Beispiel eine Korrelation zwischen dem Schokoladen-Absatz des Handels in der Schweiz und dem Tourismus, weil ja sehr viele Touristen eben Schweizer Schokolade kaufen
Kreuztabulation MS zwei Variabeln, wie zB Einstellung und irgendein soziodemografisches Kriterium werden einander gegenübergestellt und mittels der Auswertung die Korrelation (statistischer Zusammenhang) oder die Regression (Art des Zusammenhangs) ermittelt
Kundendatenbank  allg Verzeichnis der postalischen Adressen und weiterer Daten der Kunden wie Telefon-, Fax- und E-Mail-Adressen, Angaben zum Informations- und Kaufverhalten usw.
Kundenfinanzierung MS Einräumen von Zahlungszielen oder die Gewährung von Anschaffungs- darlehen an die Kunden der Unternehmung. Gehört zu den Instrumenten der Zusatzleistungen
     
L    
     
Laissez-Faire Führungsstil MF Krienbühl Seite 12 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Laser / Laserdruck  allg Elektrofotografisches Druckverfahren. Ermöglicht dank Digitaltechnik die Individualisierung und Personalisierung der verschiedenen Mailingbestandteile
Laterales Denken MF Krienbühl Seite 9 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Lauftext / Fliesstext  allg Umschriebender, informativer und argumentativer Text. Darüber steht die à Headline
Layout MS Grundidee die visualisiert dargestellt wird, Anordnung
Leads  allg (Hinweise auf) Adressen möglicher Kunden, Interessentenadressen, potenzielle Kundenanschriften. Bei der Leads-Erkennung geht es um das Gewinnen der Adressen, bei der Leads-Qualifikation um das Beurteilen der Ergiebigkeit der Leads
Leaflet MS Flugblatt, Handzettel, Prospekt
Lebenszyklus MS in idealtypischer Darstellung durchläuft ein Produkt, ein Geschäft, ein Markt/Teilmarkt die Einführungs-, Wachstums-, Reife-, Sättigungs- und Abstiegsphase (=Lebenszyklen) ?
Leitbild MS Zusammenfassung der zentralen Zielsetzungen der Unternehmung, die langfristig angestrebt werden sollen. Es umschreibt die zu befriedigenden Kundenbedürfnisse, die zu erreichende Marktposition sowie das Verhalten gegenüber Konkurrenten, Kunden und Mitarbeitern
Leitungs- und Führungsspannen MS Unter Leitungsspanne wird die Anzahl der einer Instanz direkt unterstellten Mitarbeiter verstanden. Ideal: 5-8 Personen. Tendenz im Grossunternehmen: Abbau, d.h. Reduktion der Führungsebenen (Hierarchiestufen) und damit Vergrösserung der Leitungsspannen
Leitungsspanne Org Anzahl der einem Vorgesetzten direkt unterstellten Mitarbeiter
Leitungstiefe Org Anzahl der Hierarchieebenen eines Unternehmens, einschliesslich der ausführenden Ebene
Leptosome (Typologien nach Kretschmer) MF schmalwüchsig, kühl, distanziert, schweu
Lettershop  allg Professionelles Unternehmen, welches Mailingbestandteile adressiert, verpackt, frankiert und versandfertig der Post übergibt
level of significance allg Sicherheitsschwelle
Life style MS Lebensstil, Lebensart kann als Kriterium für die Segmentierung von Kunden dienen
Line Extension MS gehört zur Positionierungsstrategie à Erweiterung des bisherigen Produktprogramms, beachte: ·       je weiter das neue Produkt vom ursprünglichen Basisprodukt entfernt ist, desto weniger Synergien gibt es zum Basisprodukt, ·       mit dem Mutterimage nicht kompatible Line Extensions sind strikte zu unterlassen (--> besser Zweitmarke oder Zweitfirma bilden), ·       mit dem Mutterimage nicht kompatible Line Extensions sind strikte zu unterlassen (--> besser Zweitmarke oder Zweitfirma bilden), ·       die scharf umrissenen Vorstellungen des Basisproduktes können verwässert werden, ·       Achtung vor allfälligen Kannibalismuserscheinungen
Link Internet >Hyperlink
Low involvement-products MS Produkte, die gewohnheitsmässig ekauft werden, meistens Massenprodukte mit niedrigen Preisen. Es handelt sich also um Produkte, die ohne grosse Ueberlegung oder Planung gekauft werden. Weil es sich um Produkte des täglichen Bedarfs handelt, hat die Kaufentscheidung für den Konsumenten keine grosse Bedeutung. Ziel der Werbung für solche Produkte ist es deshalb, den Käufer an die beworbene Marke zu binden. Es soll vermieden werden, dassder Käufer diese Produkte für austauschbar hält. Gegenteil: high-involvement-products
     
M    
     
Mach-Basic MS Þ   ist eine von der AG für Werbemittelforschung (WEMF) jährlich durchgeführte Medienstudie im Print- und Kinobereich, Þ   es werden jeweils 30’000 telefonische Interviews mit 14 bis 74 jährigen gemacht, Þ   die Mach-Basic ist ein Instrument für die Werbeindustrie und soll vor allem die optimale Wahl von Werbeträgern im Zusammenhang mit der anviesierten Zielgruppe ermöglichen
mail survey allg schriftliche Befragung
Mailing  allg Adressierte oder unadressierte Werbesendung
MAIS MF Marketing Information-System
Makler VP Krienbühl Seite 3 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Management by delegation MS Führung durch Aufgabendelegation, Ziele: Partizipative Führung ermöglichen, Förderung der Entscheidungsfähigkeit und somit der Verantwortungsbereitschaft, Vorgesetzter hat Führungsverantwortung, stufengerechte Entscheidungen herbeiführen
Management by exception MS Führung durch Abweichungskontrolle, Ziele: Entlastung der Vorgesetzten von Routineaufgaben, Soll- Ist-Vergleiche ermöglichen die Durchführung einer Abweichungskontrolle
Management by objectives MS Modernste, umfasende und am weitesten entwickelte Management Konzeption, welche die beiden anderen Führungssysteme /-techniken (MBD und MBE) beinhaltet Führung durch Zielvereinbarung, Ziele: Vermeidung von Zielkonflikten, zielgerichtetes Handeln ermöglichen, Delegation von Entscheidungs- und Weisungsbefugnissen inkl. Der dazugehörigen Verantwortung
Managementprozess MF Managmentmethoden, Führungsstil, Führungsverhalten, Führungsinstrumente
Marken-Switch MS Welche Marke wurde vorher, welche nachher gekauft ?
market analys allg Marktanalyse
market observation allg Marktbeobachtung
market share allg Marktanteil
Marketingforschung MS Begriff: das Erfassen sämtlicher für Marketing-Entscheide relevanter Fakten mittels Anwendung wissenschaftlicher Methoden, die systematische und objektive Beschaffung und verwendergerechte Verarbeitung bzw. Darstellung von Informationen, die zur Entdeckung und Analyse von Marketingproblemen und die als Basis für Marketingentscheidungen benötigt werden, oder: MAFO ist das systematische Sammeln und Aufbereiten von Informationen, Aufgabe: Beschaffung und Aufbereitung von problemrelevanten Informationen, Was, warum und durch wen (und wie) es im Markt geschieht, Zweck: Entscheidungsgrundlagen schaffen, damit das Risiko von Fehlentscheidungen auf ein Minimum reduziert werden kann
Marketing-Informationssystem MS Gesamtheit von Informationen über Kunden, Märkte, Konkurrenten und Umwelt, im einzelnen:
Marketing-Planung MS befasst sich ausführlich mit der Vorgehensweise, wie im einzelnen, mit welchen Produkten und mit welchen Marketingmassnahmen die Marketing-Strategie erfolgreich umgesetzt werden soll
Marketing-Strategie MS beschreibt, wie die Unternehmung ihre Mittel und Stärken einsetzt, um die Marktchancen auszuschöpfen und welche Marktziele wie erreicht werden sollen. Die Umsetzung der Marketingstrategie erfolgt mittels einer detaillierten Marketingplanung
Marktabdeckung MS oder auch Verfügbarkeit genannt, bezeichnet das Ausmass, in wievielen Verkaufsstellen das Produkt erhältlich ist
Marktanteil MS prozentualer Anteil eines Produktes oder einer Unternehmung am gesamten Marktvolumen
Marktdurchdringung MS eine Strategie zur Förderung des Unternehmenswachstums, die auf einer Steigerung der Verkäufe laufender Produkte in bestehenden Marktsegmenten beruht
Marktentwicklungsstrategie MS Einsatz des Marketing-Mix zur Umsatzausweitung durch Vergrösserung des Marktvolumens, was im allgemeinen eine Aenderung von Gewohnheiten (Gebrauchsgewohnheiten, Normen, Verwendungsintensität usw.) der Käufer notwendig macht
Marktforschung MS ist ein Teilbereich der Marketingforschung, welcher die Beschaffung und Verarbeitung von Informationen über die verschiedenen Elemente des Marktes, der Komplementär- und Substitutionsmärkte sowie über die Marktentwicklung relevanten Umweltfaktoren zum Gegenstand hat.
Marktkapazität MS zeigt uns das Aufnahmevermögen des Marktes, unabhängig von der vorhandenen Kaufkraft (d.h. beim Preis 0)
Marktlücke / Marktnische MS die Bedürfnisse von Marktteilnehmern (Handel, Verbraucher), die nicht oder nur ungenügend im Markt befriedigt werden. Für kleinere, innovative und flexible Unternehmungen bilden diese Marktnischen eine echte Alternative, um neben den grossen Anbietern bestehen zu können und auch zum Markterfolg zu kommen. Voraussetzung allerdings ist, dass diese Marktlücke oder –Nische der Unternehmung ein ausreichendes Potential aufzeigt, um in diesem Markt längerfristig erfolgreich sein und überleben zu können
Marktpotential MS zeigt maximalen Umsatz / Absatz bei optimaler Einsetzung der Marketing-Instrumente oder theoretisch absetzbare Menge unter Berücksichtigung des Preises (Aufnahmefähigkeit eines Marktes)
Markt-Radar MS Studie der DemoScope. Auf Basis umfangreicher Studien mit über 10'000 repräsentativen Befragungen der CH-Konsumenten im Alter zwischen 15-74 J. werden deren Markt- und Medienverhalten mit ihren Wertvorstellungen verknüpft. So können zusätzliche, wertvolle Aufschlüsse für die Zielgruppenbestimmungen (Segmentierungen), die Produktepositionierungen und die Mediaplanungen gewonnen werden. Im Markt-Radar werden die Zielgruppen optisch als Zielfelder dargestellt, um: Ø       Ihre Positionierungen zu bestimmen und Strategien zu entwickeln, Ø       Die Marketingmassnahmen darauf abzustimmen, Ø       Zu überpüfen, welchen Weg die Marke wirklich einschlägt
Marktsättigungsgrad MS zeigt das Verhältnis zwischen gegebenem Marktvolumen und entsprechendem Marktpotential (in %). Berechnung: MV x 100 : MP
Marktsegment MS Gruppen von Personen oder von Organisationen, die sich in ihren Be- dürfnissen und Einstellungen zu den Marktleistungen der Anbieter wesentlich unterscheiden, und die deshalb auch ein verschiedenartiges Kauf- und Verbrauchsverhalten aufweisen, Segmentierungsmöglichkeiten: ·         Psychologische (Life-style, Typologien, Psychogramme), ·         Geografische, ·         Soziodemografische (Alter, Geschlecht, Einkommen, Beruf etc.), ·         Kommunikative (Medianutzung, Opinionleader), ·         Absatzorientierte (Einkaufsstätten, Preise, Verhalten)
Marktsegmentierung  allg Die Aufspaltung des Gesamtmarktes in Teilmärkte. Im Database Marketing kann mit Hilfe von soziodemographischen und psychographischen Daten, die mit der Adresse gespeichert sind, eine Feinunterteilung des Marktes erfolgen
Marktvolumen MS zeigt den tatsächligen Absatz / Umsatz eines Produktes einer bestimmten ML (Segment/Produktgruppe). Oder effektiv abgesetzte Menge in einer bestimmten Zeit
Massenmarktstrategie MS Angebot eines Standardproduktes, das die durchschn. Bedürfnisse von „jedermann“ eines Zielsegemtes zu befrieden vermag (à allg. Bedürfnisbefriedigung)
media research allg Mediaforschung
Median MS Zentralwert; der mittlerste Wert einer geordneten Zahlenreiheungerade Anzahl von Werten:der Median ist als Median leicht ablesbargerade Anzahl von Werten:es gibt keinen realen Median. Er wird ermittelt indem man die Zahl links und rechts der Mitte addiert und durch zwei dividiert
Member-get-member  allg Bestehende Kunden werben neue Kunden
Merchandising allg Förderung des Rausverkauf/Abverkauf, Regalbetreuung, Ladengestaltung
Merchandising allg Absatzförderung
Metaplan-Technik MF Krienbühl Seite 9 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Methode 635 MS 6 Teilnehmer liefern je 3 Ideen innerhalb von 5 Minuten zu einem Problem
me-too Strategie MS Strategie der bewussten Nachahmung eines Konkurrenten, meist des Marktleaders, um von Verwechslungen zu profitieren. Gehört zur Gruppe der Konkurrenzstrategien
Mind Mapping MF Krienbühl Seite 9 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
MIS MS Marktforschung inkl. Konkurrenz- und Umweltforschung, Rapportwesen, Statistik, relevante Teile der Kostenrechnung, Datenbanken, Dokumentationen usw.
Mitsprachekompetenz MS Die Stelle A kann in einer Frage nicht unabhängig von einer Stelle B entscheiden. Die Stelle B ist zu konsultieren
Mobbing MF Krienbühl Seite 44 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Modifikation MS Krienbühl Seite 13 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
Modus MS der Wert einer Zahlenreihe, der am häufigsten vorkommtwenn es zwei Werte gibt, die am häufigsten vorkommen, gibt es zwei Modi --> man spricht dann von einer bimodalen Zahlenreihe
Monadischer Test MS Das Produkt wird allein ausgetestet
Monopol MS ein Anbieter und/oder Nachfrager
Morphologie MS ein Problem wird in seine Systemelemente zerlegt. Pro Teilbereich werden alle möglichen Alternativen analysiert. (zB Uhr: Antrieb, Anzeige etc.)
Morphologischer Kasten MF Krienbühl Seite 9 (mehr in den Zusammenfassungen >>)
motivational research allg Motivforschung
multiple choice allg Mehrfachangaben, Mehrfach-Antworten- Auswahl
multiple purchase MS wieviel % der Käufer kaufen eine Marke 1x, 2x, 3x etc.
Multy-client-study MS Mehrkunden-Befragungen, die von mehreren Auftraggebern finanziert werden, oder vom MAFO-Institut auf eigenes Risiko erstellt und die Ergebnisse an interessierte Firmen verkauft werden.
Mutation  allg Anpassung und Aktualisierung von Adress- und Kundendaten aufgrund von Adressänderungen usw.
Mystery Shopping MS Scheinkauf. Um zB die Servicequalität eines Absatzmittlers zu untersuchen, kaufen speziell instruierte Testkäufer ein Produkt ein oder nehmen eine Beratung in Anspruch, um so die Beratungsleistung des Absatzmittlers zu ermitteln
     
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