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Best Practice Beispiele. DM-Kampagnen, welche positiv aufgefallen sind und bei denen auch die Rücklaufquote höher als sonst ausgefallen sind. Fallstudien von Praxiscases um neue Ideen zu gewinnen und um das Medium Dialogmarketing näher kennen zu lernen.

Die aktuellen Kampagnen auf einen Blick:
- erfolgreich: Bier per Flaschenpost
(B2B, Markeneinführung) >
- Sportplausch im Zeichen des Wi(d)ders (B2C, Shop-Traffic)
>
- langfristige Wirkung mit positiver Konditionierung (B2B, Neukundengewinnung) >
- charismatischer Pager-Koller (B2C, Neukundengewinnung) >
- ein erfolgreiches Lächeln (B2B, Neukundengewinnung) >


 

Zielgruppe: B2B
 
Ziele: Markeneinführung, Neukunden-Gewinnung Kategorie: Integrierte Kampagnen

Erfolgreich: Bier per Flaschenpost
 


Auftraggeber:
Actienbrauerei Frauenfeld

Die Ausführenden:
Lammoth Mailkonzept
Rating:
DM-Award 1999 Preisträger
Ausgangslage:
Der Jetstream des von grossen Marken dominierten Biermarktes geht - nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit - in Richtung: leicht - hell - mild - Dose - unkompliziert - Durstlöscher. Wie jedem richtigen Strom entstehen jedoch am Rande Gegenströme. Beim Bier heissen Sie Unfiltrierte Biere, Schwarzbiere, Gewürzbiere, Biere mit speziellen Aromen, Biere mit exotischer Herkunft usw. Mit ihrem Original Ittinger Klosterbräu schwimt die innovative Actienbrauerei Frauenfeld schon seit Jahren erfolgreich gegen den Jetstream. Der Erfolg- und das überzeugende Konzept der St. Galler Werbeagentur Lammoth Mailkonzept - ermunterte die Frauenfelder Bierbrauer zur Markteinführung einer weiteren Innovation: Weizen-Trumpf - die ersten Schweizer Weizenbiers nach bayerischem Reinheitsgebot.

Das Konzept:
Das Kreativkonzept der St. Galler Werbeagentur Lammoth Mailkonzept ist von der Tatsache ausgegangen, dass Marken im Zeitalter von Globalisierung und Individualisierung über den Grundnutzen hinaus einen emotionalen Zusatznutzen brauchen. Die Marke, richtig aufgebaut und geführt, darf nicht Selbstzweck, sondern muss zur Erlebnismarke werden, die Sicherheit und Zufriedenheit vermitteln, die Freude macht und möglichst viele Identifikationsangebote macht.
Aus diesem Grund wurde für die neue Biersorte ein spezielles, unverwechselbar eigenständiges Umfeld geschaffen und Weizen-Trumpf "nach guter Schweizer Art" emotional aufgeladen. Trotz aller Kreativität und Originalität folgt die Gestaltung der Werbemittel der Devise "Werbewirkung statt Werbeeffekt". Mit der Konsequenz, dass Texte und Bilder zwar im spannenden Wechselspiel von Information und Emotion inszeniert sind, aber dem Empfänger im Klartext die Nutzenfrage beantworten: what is it for me? Was habe ich davon, wenn ich Weizen-Trumpf in mein Sortiment nehme?

Die Ziele:
Mit der Kampagne sollte Weizen-Trumpf als neue Biersorte bei Gastrobetrieben und Getränkehandel in der deutschen Schweiz eingeführt werden

 

Der Erfolg:
Die mehrstufige Kampagne mit Ankündigunskarte, Flaschenpost, Produktpremiere, Beilage und Telefonmarketing generierte 18 % Anforderungen auf die Degustationspakete und weitere 4% Spontanaufträge. Das Umsatzziel wurde nicht nur qualitativ um 25% übertroffen, sondern auch qualitativ erreicht. Denn seitdem ist Weizen-Trumpf für Gastrobetriebe und Getränkehandel ein Begriff. Und Bierkenner verlangen jetzt nicht mehr ein x-beliebes Weizenbier, sondern ausdrücklich Weizen-Trumpf. Kein Wunder, dass die von der Werbeagentur Lammoth Konzept, St. Gallen konzipierte und umgesetzte Kampagne auch als "State of the Art" prämiert wurde und zwar mit einem der begehrten Schweizer Direktmarketing-Preise 1999 in der Kategorie "Integrierte Kampagnen"
Die Strategie:
In der Mulitoptionsgesellschaft bestellt der Gast im Restaurant nicht mehr nach dem Motto "Fröilein, e Stange". Sondern er stellt erst die Frage: "Was für ein Bier führen Sie?" Vielfalt ist deshalb für Restaurants und Getränkehandel heute ein Muss und die Produkte müssen nach der Methode des kleinen Marktes möglichst nahe an den Kunden gebracht werden. Im Fokus der Kampagne standen deshalb Gastrobetriebe und Getränkehandel als Multiplikatoren bzw. "Missionare" für Weizen-Trumpf als erstes Schweizer Weizenbier. Und weil Probieren bekanntlich über Studieren geht, bot das Einführungsangebot wahlweise ein kostenloses Degustationspaket - oder die Möglichkeit, Weizen-Trumpf mitsamt passenden Accessoires (Gläser, Bierdeckeln usw.) zu Einführungskonditionen zu ordern

 



 

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